Demenzlots*innen / Nachbarschaftslots*innen (Projekt in Planung)

 

Täglich erhalten Menschen die Diagnose Demenz einer ganz bestimmten Form. Einige haben sich schon einmal mit dem Thema auseinandergesetzt, andere wiederum nicht – Vorkenntnisse ja oder nein, solch eine Diagnose ist immer schwerwiegend und bedeutet einen Einschnitt im Leben der Betroffenen und deren Familien.

Wie gehen wir damit um? Was wird sich verändern? Was heißt das überhaupt? Viele Fragen und Herausforderungen stehen im Raum. Sie kommen nicht immer gleich, manche stellen sich erst mit dem Fortschreiten der Erkrankung und andere Fragen wiederum bieten keinen Aufschub.

Anlauf- und Beratungsstellen sowie Angebote für Menschen und Demenz gibt es bereits einige, doch wo finde ich diese, wer ist für welche Fragen zuständig, was muss ich wie beantragen – Wer ist für mich da, wenn ich Hilfe brauche und Fragen habe? Es ist gut zu wissen, dass wir in Berlin eine weitestgehend flächendeckende Angebots- und Versorgungsstruktur vorweisen können, doch wissen viele Menschen nicht, was es für Angebote gibt.

Sozialdienste im Krankenhaus, Pflegestützpunkte wie auch die Kontaktstellen PflegeEngagement in Berlin informieren über diese Angebote kostenfrei und neutral, doch auch sie sind darauf angewiesen, dass sie wahrgenommen und gekannt werden, um auf weitere Angebote aufmerksam zu machen und das Unterstützungsnetzwerk zu erweitern.

Mit der Etablierung von Demenzlots*innen erhoffen wir uns Brücken bauen zu können zwischen der stationären und ambulanten Versorgung, aber auch Wegbereiter zu sein, betroffene Menschen Hilfen bzw. Hilfsangebote zukommen zu lassen – sprich Hilfe auch anzunehmen.

Brückenbauer und Wegbegleiter nach Diagnosestellung oder bei akuter Verschlechterung des Allgemeinzustandes – mit viel Herz, Zeit und Verständnis fr die Situation der Betroffenen und deren Familien.

 

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Das Netzwerk “Leben im Kiez” ist seit 2018 ein Projekt von offensiv’91 e.V. und wird durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick gefördert.

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