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Das Netzwerk "Leben im Kiez" stellt sich vor

03. 12. 2020

In Berlin gibt es so einige Kieze. Aber was bedeutet Kiez und woher stammt das Wort eigentlich?

Bei einem Kiez handelt es sich um ein kleines Viertel in einem Ortsteil innerhalb eines Bezirks. Im Mittelalter wurden Kieze als kleine und eigenständige Siedlungen in der Nähe von Burgen oder Städten errichtet. Die Siedlungen lagen häufig an Flüssen und Seen.

Kiez ist Kult. Jede Berlinerin und jeder Berliner wohnt in seinem und wird in seinem aktiv. Sie alle wohnen in Berlin, in einem bestimmten Bezirk und in einem Stadtteil. Was wirklich für sie zählt, ist der Kiez. Er stiftet Identität und gibt seinen Bewohnerinnen und Bewohnern das Gefühl von Zughörigkeit und Heimat in der Weite und Anonymität der großen Stadt.

Auch in Treptow-Köpenick gibt es diese vielen verschiedenen Kieze mit ihrem ganz besonderen Charme. Um das Lebensgefühl nicht zu verlieren, unterstütz das Netzwerk „Leben im Kiez“ die Bewohner*innen mit seinen Angeboten und Partnern.


Das Netzwerk „Leben im Kiez“ (LiK) wurde 2007 auf Initiative der damaligen Sozialstadträtin, Helga Walter, und der Seniorenvertretung Treptow-Köpenick gegründet. Mittlerweile gehören 25 Kooperationspartnerinnen und -partner dem LiK an – Nachbarschaftsvereine, Wohnungsanbieter, Beratungsstellen, Pflegedienste und -einrichtungen.
 

Ziel ist es, den Menschen in Treptow-Köpenick ein selbstbestimmtes und würdevolles Älterwerden in ihrem gewohnten Umfeld zu ermöglichen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen wohnortsnah eine bedarfsgerechte, gute Versorgung erhalten und Hilfsstrukturen zur Seite gestellt bekommen. Die Zusammenarbeit der Kooperationspartnerinnen und -partner im Netzwerk „Leben im Kiez“ hilft mit, diese Struktur für den Bezirk nachhaltig zu verbessern, und bietet den Menschen Unterstützung und Hilfe. Dazu bündelt und bereitet das LiK Informationen auf und trägt diese gezielt weiter in die Kieze. 

 

Dafür hat das Netzwerk „Leben im Kiez“ die KIEZkioske eingerichtet, die als Anlaufstellen für Rat- und Hilfesuchende dienen. Hier werden Rat- und Hilfesuchende von gut informierten Ehrenamtlichen begrüßt, die bei der Suche unterstützen. Für nette Gespräche und Informationen aus den verschiedenen Kiezen haben wir gerne ein Ohr.

 

In den letzten Wochen wurden vermehrt nachbarschaftliche Hilfsstrukturen nachgefragt. Das war auch der Anstoß für die Kiezhilfe in Johannisthal. Gemeinsam mit der Johanniter-Unfall-Hilfe bringen wir Bewohnerinnen und Bewohner in Johannisthal zusammen, sei es für einen kleinen Einkauf, einen gemeinsamen Spaziergang oder ein telefonisches Gespräch. So wächst das Miteinander in der Nachbarschaft und das Gefühl der Zugehörigkeit – für ein selbstbestimmtes und würdevolles Älterwerden in der gewohnten Umgebung.

Netzwerk „Leben im Kiez“

 

 

Bild zur Meldung: Quelle: Seniorenmagazin T-K 2020-9/10

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