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Das große Summen am Mentzelpark

04. 08. 2020

Spindlersfelder Honig

Viele neue und summende Bewohner*innen zogen im April auf das Gelände der Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen der Sozialstiftung Köpenick in Spindlersfeld. Vier Bienenvölker tummeln sich, um die vielfältige grüne Umgebung zu erkunden und abzuernten.

 

Die einzige Voraussetzung für das Aufstellen der Bienenkästen war „Platz“. Die Bewohner*innen der Häuser Mentzelstraße und Ahornallee sowie Teilnehmer*innen des Beschäftigungs- und Förderbereichs SpreeTakt beobachten nun mit genügend Abstand, wie die Bienen ihrer Arbeit nachgehen. Angst vor Stichen braucht man nicht zu haben, da Bienen eher friedlich sind.

 

„Im Vordergrund des Bienenprojekts steht der Natur- und Artenschutz. Wir haben ein schönes Gelände direkt neben dem Mentzelpark. Der Honig ist aber ein willkommener Nebeneffekt“, so Rainer Kleibs, Geschäftsführer der Sozialstiftung Köpenick. Geerntet wird alle drei bis vier Wochen, je nachdem wie erfolgreich die Bienen beim Sammeln waren. Der Ertrag pro Bienenvolk und Ernte beträgt circa 30 bis 40 kg.

 

Die Betreuung der Bienenvölker, die Honiggewinnung und das Abfüllen in Gläser übernimmt die Imkerei am Pflanzgarten aus Köpenick. Der Imker, Dr. Marc-Wilhelm Kohfink, hat sich auf seltene Bioland-Honige vorwiegend aus Berlin und Brandenburg spezialisiert. Der Honig wird nach strengen Maßstäben der EU-Richtlinie für die ökologische Imkerei produziert. Er wird kalt geschleudert und behutsam abgefüllt.

 

„Eigentlich wollten wir den ersten erntefrischen Honig schon zu unserem Sommerfest unter dem Motto „Bienen in Berlin“ anbieten. Das Fest musste jedoch aufgrund der aktuellen Situation abgesagt werden. Unseren Spindlersfelder Honig wollen wir jedoch anderen nicht vorenthalten. Dieser kann gegen eine Spende in unseren Einrichtungen am Standort Spindlersfeld und in der Werlsee-straße erworben werden“, sagt Frank Schmitz, Einrichtungsleiter SpreeTakt – BFB und Mitinitiator des Projekts.


Über die Sozialstiftung Köpenick:
Die Sozialstiftung Köpenick erbringt seit der Gründung im November 1997 an aktuell vier Standorten in Berlin Dienstleistungen für Senior*innen sowie Menschen mit Behinderungen. In Friedrichs-hagen betreibt die Sozialstiftung Köpenick Einrichtungen der stationären Pflege, Seniorenzentrum Köpenick mit 390 Bewohner*innen und Kurzzeitpflege Werlseestraße mit 16 Gästeplätzen, sowie den Ambulanten Hospizdienst Friedrichshagen mit aktuell über 100 ehrenamtlichen Mitarbei-ter*innen. In den Häusern Mentzelstraße und Ahornallee am Standort Spindlersfeld leben 75 Menschen mit Behinderungen. Des Weiteren ist in Spindlersfeld SpreeTakt – BFB Spindlersfeld mit einem Beschäftigungs- und Förderbereich mit 27 Plätzen für Menschen mit Behinderungen verortet. Das ServiceWohnen Niebergallstraße in Wendenschloß mit 17 Mietwohnungen und das BEW Rudower Straße in der Köllnischen Vorstadt mit 14 Mietwohnungen für Menschen mit Behinderungen und Senior*innen runden das Angebot ab.
Etwa 480 Mitarbeiter*innen realisieren die genannten Dienstleistungen. Die Sozialstiftung Köpenick wird von einem Kuratorium und einer zweiköpfigen Geschäftsführung geleitet.

 

Foto: Sozialstiftung Köpenick

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